Sonntag, 6. November 2011

Wie es dazu kam

Guten Morgen!

Es ist ein extrem vernebelter Sonntagmorgen, Tochter.Groß weckte mich mit den Worten "Mama, ich habe dir einen Kaffee gemacht und möchte jetzt gern noch in Ruhe mein neues DS-Spiel spielen" und ich nehme es als Anlass, meinen Blog zu starten.

Wie ich dem Blogger bereits in meiner Beschreibung erzählte, nähe ich noch nicht lange. In diesem halben Jahr haben sich Viktoria und ich angenähert und ein paar ganz nette Dinge gezaubert.

Angefangen hat es eigentlich auf dem Sofa meiner Freundin Kati. Gänzlich unbedacht ließ sie eine Werbung zum Thema "Taschen nähen" auf ihrem Wohnzimmertisch liegen. Gesehen, bestellt. Wie nun an eine (geliehene) Nähmaschine herankommen, um das potentielle Hobby einmal auszuprobieren? Immerhin hatte ich bis dato nicht mal eine gerade Naht genäht - weder per Hand, noch per Maschine. (Im Nachhinein kann ich sagen, dass das dann auch noch eine Weile dauerte)

Die Lösung war dann - wie so oft - meine Mutter. Hätte sie damals geahnt, was sie mit ihrem Satz "Wenn du diese Schwiegermuttermaschine auf dem Dachboden findest, kannst du sie getrost behalten" auslösen würde, hätte sie ihn dann gesagt?

Die ersten Nähversuche waren natürlich reichlich so, wie erste Versuche von irgendwas ohne jedwede Grundkenntnisse halt so sind. Ich muss es Tochter.Groß aber hoch anrechnen, dass der kleine Schrumpelhase seitdem Nacht für Nacht in ihrem Bett schlafen darf!


 Nun bin ich gespannt, ob sich denn jemand bereit erklärt, hier ein wenig zu lesen. Ich gehöre zu dem (angeblich gar nicht so kleinen) Teil der nähenden Republik, die ihre Nähmaschine stets griffbereit haben und sich zeitweise auch nach einem längeren Arbeitstag an die Maschine setzen, um "mal eben schnell 'ne Kleinigkeit" zu gestalten (Wobei ja klar ist, dass die Wahrheit aus "Ich hocke stundenlang über Schnittmustern, Stoffauswahl und Zuschnitt, bevor ich mit wehem Rücken doch ins Bett gehe und das Nähen auf morgen verschiebe" besteht). Nebenher arbeite ich in einer Kinderkrippe. Meine Tochter ist als erstes praktisches Projekt direkt nach der Ausbildung extrem gut gelungen und mittlerweile sieben Jahre alt. Mein Freund, der alte Mann, wohnt mit Katze in einer großen Stadt in der Nähe. Wir in einer kleinen direkt hier und wir arbeiten derzeit dran, uns in absehbarer Zeit in der Mitte zu treffen.

Nun mache ich mich mal weiter an die Gestaltung dieses Blogs, finde hoffentlich heraus, was "Monetarisieren" bedeutet und wünsche meiner immerhin einen Leserin (Juhu!) einen wunderschönen Sonntag!

Viele Grüße, Jasmin

Kommentare:

  1. Hi..bin auch erst seit kurzem unter dem Bloggern.
    Ich bin zwar keine Näh-freundin oder so was, aber mir gefällt sehr, wie du schreibst. Und darum habe ich beschlossen deinen Blog regelmässig zu lesen, deine Nähfortschritte zu verfolgen und die leckeraussehenden Muffins zu bestaunen. :)
    Mein Name (falls dich das interessiert) ist Maria (was du aber sicher schon gesehen hast) und ich bin zwar nur 10 Jahre älter als deine Tochter-Gross, aber ich lese gerne und lese vorallem gerne solche Texte mit Witz und genau das macht auch dein Blog "schön". Habe gerade kein besseres Adjektiv gefunden (wollte eigentlich attraktiv schreiben, habe es aber dann gelassen und habe es gerade doch getan)
    Liebe Grüsse und ich freue mich auf weitere Posts
    Maria

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  2. Liebe Maria!

    Deinen Post habe ich natürlich gerne gelesen ;) Schön, dass Dir meine Schreibe gefällt und Du sogar regelmäßig mitlesen möchtest :)

    Viele Grüße, Jasmin

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