Sonntag, 15. September 2013

Was haben ein Glas Sardellen, etwas Zucker und ein Löffel gemeinsam?

Tja, hier handelt es sich um eine der Fragen, die ich mir in meinem Leben bisher noch nicht gestellt habe, die mir aber dennoch beantwortet wurde.

Alles fing an mit dem Wunsch eines gemütlichen Sonntagabends seitens der Tochter. Gesagt, getan! Dazu gehört natürlich ein Snack und wir entschieden uns für Popcorn. Die erste Rutsche Karamelpopcorn ging komplett in die Hose. Die zweite sah dann so aus ...


... und war der einzig essbare Teil der gefühlt 100g Mais. Der Rest ging Dank des Zuckers eine dauerhafte Verbindung mit dem Topfboden ein. Der olle Rührlöffel landete in der Spüle, an die ich mich dann mit aufgestützter Hand lehnte ...

... um feststellen zu müssen, dass der an der Löffelspitze klebende Karamell noch ein klein wenig HEISS!!! war. Zurückerinnert an das obligatorische Senfglas aus meiner Kindheit, wenn Beulen, Brandwunden (Papa ... Jaja ...) oder ähnliches gekühlt werden musste, riss ich den Kühlschrank auf. Aber wir haben nur Senf in Tube! Und die auch noch fast alle! Die Alternative ist ein Glas voll totem Fisch, gepresst auf die wehe Fingerkuppe.

Letztlich wurde dann aber doch alles gut. Es geht auch ohne den blöden Karamell. Dann brennt auch nix an!


Und glutenfrei, also für uns beide zu mampfen, ist selbstgemachtes Popcorn sowieso.

Nachdem ein bisschen Butter in der Pfanne auf mittlerer Stufe geschmolzen ist, kamen die Maiskörner rein. ***Wartezeit*** Nach dem letzten Popp gab's dann einfach einen Schwung Zucker in die Pfanne auf das fertige Korn. Einmal durchgerührt, Deckel drauf, kurz gewartet - wir bilden uns ein, der Zucker klebte viel besser am gepufften Mais. Und selbst, wenn nicht - Tee in der linken Hand, das Kind in der rechten und in der Mitte selbstgemachtes Popcorn; etwas schöneres gab's an einem der ersten Herbstsonntagabende dieses Jahres eh nicht.

Liebe Grüße, Jasmin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen